{"id":10258,"date":"2022-06-30T23:56:11","date_gmt":"2022-06-30T21:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/die-almhuette-geschichte-umwelt-gebiet-bewirtschaftung\/"},"modified":"2025-08-08T10:17:37","modified_gmt":"2025-08-08T08:17:37","slug":"die-almhuette","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/de\/die-almhuette\/","title":{"rendered":"Die Almh\u00fctte: Geschichte, Umwelt, Gebiet, Bewirtschaftung"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"10258\" class=\"elementor elementor-10258 elementor-3670\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"has_ae_slider elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6481750 elementor-section-full_width elementor-hidden-tablet elementor-hidden-mobile elementor-section-height-default elementor-section-height-default ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"6481750\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"has_ae_slider elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-f7090ea ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"f7090ea\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4a11d1b elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4a11d1b\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Almh\u00fctte ist ein landwirtschaftlicher Viehzuchtbetrieb, der nur f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum im Jahr, etwa 90 bis 120 Tage, betrieben wird. Der Betrieb umfasst eine mehr oder weniger ausgedehnte Weidefl\u00e4che, Waldgebiete und die an das Dienstleistungsangebot gekoppelte Infrastruktur bzw. die Almh\u00fctte (in der Regel zwei gegen\u00fcberliegende Bauten, der erste dient dem H\u00fcttenbetreiber, seiner Familie und den auf dem Hof t\u00e4tigen Mitarbeitern als Wohnhaus, der zweite der K\u00e4seherstellung), einen Stall, einen Schweinestall, Almt\u00fcmpel, Z\u00e4une und Gehege sowie nat\u00fcrlich eine Tierherde.<\/p><p>Die H\u00fcttenbetreiber sind <strong>die H\u00fcter eines Wissensschatzes<\/strong>, der von Generation zu Generation an Personen weitergegeben wird, die mit gro\u00dfer Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen und dazu beitragen, das Gebirge mit seiner Kultur und seinen Traditionen am Leben zu erhalten.<\/p><p>Aus technischer Sicht gilt die Alm als ein komplexes \u00d6kosystem, eine \u201eforstwirtschaftliche Grundst\u00fcckseinheit mit einer Fl\u00e4che von \u00fcber zehn Hektar mit entsprechender Infrastruktur und bestehend aus Weiden, Wiese\/Weide und manchmal Wald, auf der es einen Unterstand f\u00fcr das Personal und das Vieh sowie R\u00e4ume f\u00fcr die Milchverarbeitung und die Aufbewahrung des Endprodukts gibt\u201c (Regionalgesetz Veneto Nr. 88 vom 31.10.1980). <strong>Dieser Einheit wurde k\u00fcrzlich der Wert und die Bedeutung der Mehrzwecknutzung anerkannt, <\/strong>die nicht nur an den Produktionsprozess, sondern auch an die Erhaltung der Umwelt und der Landschaft, die Ankurbelung des l\u00e4ndlichen Tourismus und die soziokulturelle Aufwertung gekoppelt ist.<\/p><p>Ein Gro\u00dfteil des Gebiets der Hochebene der Sieben Gemeinden und fast alle Bauten und Weidefl\u00e4chen sind <strong>kollektives Eigentum der Nutzungsberechtigten<\/strong>bzw. der geb\u00fcrtigen Einwohner der Hochebene und derjenigen, die ihren Wohnsitz hierher verlegen. Sie werden von den Gemeinden (oder Genossenschaften)<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"has_ae_slider elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-459701f ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"459701f\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-12a0303 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"12a0303\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>mit einer speziellen \u201eVerordnung zur Regelung der Gemeinnutzung\u201c und nach den Regeln des \u201eTechnischen und wirtschaftlichen Zehnjahresplan f\u00fcr Forstwirtschaftliche G\u00fcter\u201c verwaltet. Die Almh\u00fctten werden sodann den H\u00fcttenbetreibern in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durch eine \u00f6ffentliche Versteigerung in Pacht gegeben.<\/p><p> <\/p><p>Der Brauch der gemeinschaftlichen Verwaltung des Gebiets hat seinen Ursprung in der Gr\u00fcndung des Bundes Spettabile Reggenza dei Sette Comuni (oder Federazione dei Sette Comuni), der diese G\u00fcter verwaltete. Nach der Aufhebung des Bundes im Jahr 1807 wurden die G\u00fcter zun\u00e4chst dem Staat \u00fcbertragen und dann unter \u00f6sterreichischer Herrschaft (1815) ihren fr\u00fcheren Besitzern zur\u00fcckgegeben, obgleich sie unter der Verwaltung des K\u00f6nigreichs Lombardo-Venetien standen. Im Jahr 1861 kehrten die G\u00fcter wieder in die H\u00e4nde der \u00f6rtlichen Verwaltungen zur\u00fcck. 1926 einigten sich die Gemeinden auf eine Aufteilung der bis dahin gemeinsam verwalteten Besitzt\u00fcmer.<\/p><p> <\/p><p>Demzufolge f\u00e4llt nun der gesamte n\u00f6rdliche Teil der Hochebene in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Gemeinde Asiago, wobei die verschiedenen Gebiete unter der Leitung der lokalen Einrichtungen stehen, die die Besitzer bzw. die anspruchsberechtigten Einwohner der sieben alten Gemeinden vertreten. Aus diesem Grund unterscheidet man f\u00fcr jede Gemeinde zwischen <strong>Alten G\u00fctern<\/strong> (den urspr\u00fcnglichen G\u00fctern der Gemeinde) und<strong>Neuen G\u00fctern <\/strong>(den durch die oben genannte Aufteilung hinzugekommenen G\u00fctern). Es ist daher nicht verwunderlich, dass in einigen F\u00e4llen auch Almh\u00fctten der Neuen G\u00fcter von den Verwaltungsgrenzen der zust\u00e4ndigen Einrichtung weit entfernt liegen.<\/p><p>Nach dem Gesetz Nr. 1766 vom 16.06.1927 bleibt das in das kollektive Eigentum fallende Land unver\u00e4u\u00dferlich, unteilbar, auf ewig an seinen ehemaligen Bestimmungszweck gebunden und zudem ausschlie\u00dflicher Besitz der Gemeinschaft. <\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"has_ae_slider elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-814cda6 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"814cda6\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"has_ae_slider elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6015464 ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"6015464\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-064d53c elementor-hidden-desktop elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"064d53c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Almh\u00fctte ist ein landwirtschaftlicher Viehzuchtbetrieb, der nur f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum im Jahr, etwa 90 bis 120 Tage, betrieben wird. Der Betrieb umfasst eine mehr oder weniger ausgedehnte Weidefl\u00e4che, Waldgebiete und die an das Dienstleistungsangebot gekoppelte Infrastruktur bzw. die Almh\u00fctte (in der Regel zwei gegen\u00fcberliegende Bauten, der erste dient dem H\u00fcttenbetreiber, seiner Familie und den auf dem Hof t\u00e4tigen Mitarbeitern als Wohnhaus, der zweite der K\u00e4seherstellung), einen Stall, einen Schweinestall, Almt\u00fcmpel, Z\u00e4une und Gehege sowie nat\u00fcrlich eine Tierherde.<\/p><p>Die H\u00fcttenbetreiber sind die H\u00fcter eines Wissensschatzes, der von Generation zu Generation an Personen weitergegeben wird, die mit gro\u00dfer Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen und dazu beitragen, das Gebirge mit seiner Kultur und seinen Traditionen am Leben zu erhalten.<\/p><p>Aus technischer Sicht gilt die Alm als ein komplexes \u00d6kosystem, eine \u201eforstwirtschaftliche Grundst\u00fcckseinheit mit einer Fl\u00e4che von \u00fcber zehn Hektar mit entsprechender Infrastruktur und bestehend aus Weiden, Wiese\/Weide und manchmal Wald, auf der es einen Unterstand f\u00fcr das Personal und das Vieh sowie R\u00e4ume f\u00fcr die Milchverarbeitung und die Aufbewahrung des Endprodukts gibt\u201c (Regionalgesetz Veneto Nr. 88 vom 31.10.1980). Dieser Einheit wurde k\u00fcrzlich der Wert und die Bedeutung der Mehrzwecknutzung anerkannt, die nicht nur an den Produktionsprozess, sondern auch an die Erhaltung der Umwelt und der Landschaft, die Ankurbelung des l\u00e4ndlichen Tourismus und die soziokulturelle Aufwertung gekoppelt ist.<\/p><p>Ein Gro\u00dfteil des Gebiets der Hochebene der Sieben Gemeinden und fast alle Bauten und Weidefl\u00e4chen sind kollektives Eigentum der Nutzungsberechtigtenbzw. der geb\u00fcrtigen Einwohner der Hochebene und derjenigen, die ihren Wohnsitz hierher verlegen. Sie werden von den Gemeinden (oder Genossenschaften) mit einer speziellen \u201eVerordnung zur Regelung der Gemeinnutzung\u201c und nach den Regeln des \u201eTechnischen und wirtschaftlichen Zehnjahresplan f\u00fcr Forstwirtschaftliche G\u00fcter\u201c verwaltet. Die Almh\u00fctten werden sodann den H\u00fcttenbetreibern in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durch eine \u00f6ffentliche Versteigerung in Pacht gegeben.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-66ebdc1 elementor-arrows-position-inside elementor-pagination-position-outside elementor-widget elementor-widget-image-carousel\" data-id=\"66ebdc1\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;slides_to_show_tablet&quot;:&quot;3&quot;,&quot;slides_to_show&quot;:&quot;4&quot;,&quot;navigation&quot;:&quot;both&quot;,&quot;autoplay&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;pause_on_hover&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;pause_on_interaction&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;autoplay_speed&quot;:5000,&quot;infinite&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;speed&quot;:500}\" data-widget_type=\"image-carousel.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-carousel-wrapper swiper\" role=\"region\" aria-roledescription=\"carousel\" aria-label=\"Carosello d&#039;immagini\" dir=\"ltr\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-image-carousel swiper-wrapper swiper-image-stretch\" aria-live=\"off\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\" role=\"group\" aria-roledescription=\"slide\" aria-label=\"1 von 14\"><figure class=\"swiper-slide-inner\"><img decoding=\"async\" class=\"swiper-slide-image\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ENR_8599-300x200.jpg\" alt=\"Malga Camporos\u00e0\" \/><\/figure><\/div><div class=\"swiper-slide\" role=\"group\" aria-roledescription=\"slide\" aria-label=\"2 von 14\"><figure class=\"swiper-slide-inner\"><img decoding=\"async\" class=\"swiper-slide-image\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ENR_6571-300x200.jpg\" alt=\"Melette di Foza e Gallio - 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Piana di Marcesina, Valmaron and Ortigara - Ebene von Marcesina, Valmaron und Ortigara\" \/><\/figure><\/div><div class=\"swiper-slide\" role=\"group\" aria-roledescription=\"slide\" aria-label=\"6 von 14\"><figure class=\"swiper-slide-inner\"><img decoding=\"async\" class=\"swiper-slide-image\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ENR_6459-300x200.jpg\" alt=\"Melette di Foza e Gallio - Melette of Foza and Gallio - Melette von Foza und Gallio\" \/><\/figure><\/div><div class=\"swiper-slide\" role=\"group\" aria-roledescription=\"slide\" aria-label=\"7 von 14\"><figure class=\"swiper-slide-inner\"><img decoding=\"async\" class=\"swiper-slide-image\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/IT_02_004-300x200.jpg\" alt=\"I Tre Monti - The Three Mountains - Die Drei Berge\" \/><\/figure><\/div><div class=\"swiper-slide\" role=\"group\" aria-roledescription=\"slide\" aria-label=\"8 von 14\"><figure class=\"swiper-slide-inner\"><img decoding=\"async\" class=\"swiper-slide-image\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/IT_02_014-300x200.jpg\" alt=\"I Tre Monti - 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Nach der Aufhebung des Bundes im Jahr 1807 wurden die G\u00fcter zun\u00e4chst dem Staat \u00fcbertragen und dann unter \u00f6sterreichischer Herrschaft (1815) ihren fr\u00fcheren Besitzern zur\u00fcckgegeben, obgleich sie unter der Verwaltung des K\u00f6nigreichs Lombardo-Venetien standen. Im Jahr 1861 kehrten die G\u00fcter wieder in die H\u00e4nde der \u00f6rtlichen Verwaltungen zur\u00fcck. 1926 einigten sich die Gemeinden auf eine Aufteilung der bis dahin gemeinsam verwalteten Besitzt\u00fcmer.<\/p><p>Demzufolge f\u00e4llt nun der gesamte n\u00f6rdliche Teil der Hochebene in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Gemeinde Asiago, wobei die verschiedenen Gebiete unter der Leitung der lokalen Einrichtungen stehen, die die Besitzer bzw. die anspruchsberechtigten Einwohner der sieben alten Gemeinden vertreten. Aus diesem Grund unterscheidet man f\u00fcr jede Gemeinde zwischen Alten G\u00fctern (den urspr\u00fcnglichen G\u00fctern der Gemeinde) und Neuen G\u00fctern (den durch die oben genannte Aufteilung hinzugekommenen G\u00fctern). Es ist daher nicht verwunderlich, dass in einigen F\u00e4llen auch Almh\u00fctten der Neuen G\u00fcter von den Verwaltungsgrenzen der zust\u00e4ndigen Einrichtung weit entfernt liegen. Nach dem Gesetz Nr. 1766 vom 16.06.1927 bleibt das in das kollektive Eigentum fallende Land unver\u00e4u\u00dferlich, unteilbar, auf ewig an seinen ehemaligen Bestimmungszweck gebunden und zudem ausschlie\u00dflicher Besitz der Gemeinschaft.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"has_ae_slider elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-698a3ad elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"698a3ad\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"has_ae_slider elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-cb6156b ae-bg-gallery-type-default\" data-id=\"cb6156b\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f4a3941 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"f4a3941\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7028fa2 elementor-widget elementor-widget-accordion\" data-id=\"7028fa2\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"accordion.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1171\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"1\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1171\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-caret-down\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-caret-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">Historische Anmerkungen<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1171\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"1\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1171\"><p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: Poppins; color: #474747;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3307\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/dossodisotto_03_108.jpg\" alt=\"Historische Anmerkungen\" width=\"400\" height=\"267\"><\/span><\/p>\n<p>Die Weidewirtschaft ist erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 983 \u00fcber die Zuteilung von Fl\u00e4chen zur Weidenutzung in der Ortschaft Marcesina, Gemeinde Enego, schriftlich dokumentiert; dies bedeutet, dass die Wiesen somit seit \u00fcber 10 Jahrhunderten von den Landwirten ununterbrochen als Futterquelle f\u00fcr ihre Herden genutzt werden. Bereits im 14. Jahrhundert reichte das nat\u00fcrliche Grasland nicht mehr aus, um den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Viehbestand zu ern\u00e4hren, und so begann die gro\u00dffl\u00e4chige Abholzung, um neue Weidefl\u00e4chen zu gewinnen. Dies f\u00fchrte zu einer verheerenden Bodenerosion an steil abfallenden Gebieten, was die damaligen Beh\u00f6rden (der Rat der Zehn der Republik Venedig) veranlasste, Regeln zum Schutz des Waldes zu erlassen.<br \/>Im Jahr 1404 erkannte die Hochebene offiziell die Herrschaft der Republik Venedig an. Neben den anderen von Venedig gew\u00e4hrten Privilegien beinhaltete dies auch <strong>das Recht auf Weidegang<\/strong> bzw. das den Bauern der Hochebene vorbehaltene Recht, ihre Herden vom Herbst bis zum sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr auf venezianischem Boden frei und unentgeltlich weiden zu lassen.<br \/>Nach dem Untergang der Republik Venedig zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es zu bedeutenden politischen Ver\u00e4nderungen und damit auch zur Aufhebung dieses Rechts. Dies f\u00fchrte unmittelbar zur Verbreitung einer <strong>neuen Art der Viehhaltung<\/strong>, die von der Wanderweidewirtschaft zur \u00fcberwiegenden sesshaften Tierhaltung \u00fcberging, sowie demzufolge zu einem R\u00fcckgang der Schafherden und einer <strong>Zunahme der Milchviehzucht<\/strong>. Das Milchvieh wurde und wird auch heute noch in den Sommermonaten auf die hochgelegenen Weiden gebracht, um deren Futterressourcen zu nutzen.<br \/>Zur gleichen Zeit wurde aus dem Schafsk\u00e4se (pegor\u00ecn) \u201eAsiago\u201c der Kuhmilchk\u00e4se, den wir heute alle kennen. Die Herstellung des heute weltber\u00fchmten K\u00e4ses Asiago d&#8217;Allevo ist in der Tat ein uraltes Verfahren, das bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird und immer noch nach traditionellen und einzigartigen Methoden erfolgt, die dem K\u00e4se ein Aroma, eine Farbe und einen Geschmack verleihen, der die ganze Essenz der Grasnarben und Bl\u00fcten der Alpenweiden enth\u00e4lt.<br \/>In den Jahren 1915-1918 war die Hochebene f\u00fcr die gesamte Dauer des<strong> Ersten Weltkrieges<\/strong> 41 Monate lang Kriegsschauplatz, was sich zutiefst auf ihr soziales und wirtschaftliches Gef\u00fcge auswirkte.  Neben der unermesslich gro\u00dfen menschlichen Trag\u00f6die und der Zerst\u00f6rung von ganzen D\u00f6rfern und Ortsteilen wurden zudem riesige Weide-, Wiesen- und Forstfl\u00e4chen zu Schlachtfeldern und v\u00f6llig verw\u00fcstet. Fast alle Almh\u00fctten und St\u00e4lle aus Holz wurden zerst\u00f6rt.<br \/>Es bedurfte vieler Jahre harter Arbeit, um die Weiden zu entminen, wieder nutzen zu k\u00f6nnen und um die Almh\u00fctten wieder aufzubauen, wof\u00fcr Holz durch Stein und das weitaus praktischere Blech ersetzt wurde.<br \/>Ab den 1970er-Jahren wurden bis heute dank des wachsenden Bewusstseins, dass man diese Form der Berglandwirtschaft am Leben erhalten muss,<strong> zahlreiche Modernisierungseingriffe an den Bauten durchgef\u00fchrt<\/strong>, um ihre Standards insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit und Hygiene zu verbessern: Trennung und Anpassung der Verarbeitungs- und Produktionsr\u00e4ume, Einrichtung von Regenwassersammeltanks und Kl\u00e4ranlagen, Bau von elektrischen und photovoltaischen Anlagen, Toiletten, Melkst\u00e4nden, Wasch- und Milchlagerr\u00e4umen. Diese Aktivit\u00e4ten werden bis heute fortgesetzt, jedoch mit einem weiteren ehrgeizigen Ziel: die Almh\u00fctten f\u00fcr den Tourismus zu erschlie\u00dfen, nat\u00fcrlich je nach den vorliegenden spezifischen bautechnischen und \u00f6kologischen Gegebenheiten. <\/p>\n<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1172\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"2\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1172\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-caret-down\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-caret-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">Umwelt und Territorium<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1172\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"2\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1172\"><p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: Poppins; color: #474747;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3307\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/lora_30_004.jpg\" alt=\"Umwelt und Territorium\" width=\"400\" height=\"267\" data-wp-editing=\"1\"><\/span><\/p>\n<p>Das Gebiet der Hochebene von Asiago grenzt im Norden und Osten an die Valsugana, im Westen an die Val d&#8217;Astico und schlie\u00dflich im S\u00fcden an die Ebene n\u00f6rdlich von Vicenza, zu der es mit einer langen Reihe von H\u00fcgeln hin abf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Aus geologischer Sicht sind die Gesteine, aus denen sich das Plateau zusammensetzt, im Allgemeinen sediment\u00e4ren Ursprungs, da sie sich auf dem Meeresboden durch die Ablagerung von Ger\u00f6ll und organischen Sedimenten w\u00e4hrend der geologischen Periode der Trias und in geringerem Ma\u00dfe w\u00e4hrend der Jura- und Kreidezeit gebildet haben.<\/p>\n<p>Die Gesteinsschichten des Untergrundes sind vor allem der etwa 500-600 m dicke Hauptdolomit und die dar\u00fcber liegenden Kalksteine in Grau, Rosso Ammonitico und Biancone.<\/p>\n<p>Der Hauptdolomit ist zwar gegen\u00fcber den anderen oben genannten Gesteinen \u00e4lteren Ursprungs und liegt somit tiefer, stellt aber die h\u00f6chsten Gipfel dar, was beweist, dass sich die Hochebene in Form einer \u201eKniefalte\u201c anhob.<\/p>\n<p>Aufgrund des kalkhaltigen Bodens bilden sich<strong> zahlreiche Erosionsformen, vor allem an den zutage tretenden Schichten aus Rosso Ammonitico<\/strong> (die ber\u00fchmten Felsst\u00e4dte Monte Fior und Monte Corno) <strong>oder grauem Kalkstein<\/strong> (Labyrinth der Castelloni di San Marco oder Monte Fiara); au\u00dferdem gibt es zahlreiche Spalten, die zu<strong> einem ausgedehnten Karstgebilde f\u00fchren, sowohl an der Oberfl\u00e4che<\/strong> (Dolinen, Trockent\u00e4ler, gefurchte Felder) <strong>als auch unterirdisch<\/strong> (H\u00f6hlen, Kl\u00fcfte, Hohlkammern und Karstbrunnen).<\/p>\n<p>Diese ausgedehnten Karsterscheinungen beeinflussen die Weidet\u00e4tigkeit erheblich, so dass bereits in der Vergangenheit k\u00fcnstlich angelegte T\u00fcmpel als Tr\u00e4nke f\u00fcr die Tiere angelegt werden mussten, um den Mangel an Oberfl\u00e4chenwasser auszugleichen. Die zahlreichen Almt\u00fcmpel wurden durch das Ausheben von kleinen, etwa 1-1,5 m hohen Becken geschaffen, die mit tonig-schluffigem Material abgedichtet und anschlie\u00dfend mit Regenwasser gef\u00fcllt wurden, das von den umliegenden H\u00fcgeln durch kleine B\u00e4chlein bis dorthin zugef\u00fchrt wurde. Solche Feuchtgebiete sind oftmals das Zuhause <strong>einer ganz besonderen Flora und Fauna<\/strong>, die sich an die beachtenswerten Temperaturschwankungen und an die eventuelle Austrocknung anpassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das k\u00fchl-\/kaltgem\u00e4\u00dfigte Klima zeichnet sich durch hohe Niederschlagsmengen (ca. 1.500 mm pro Jahr) aus, r\u00fcckf\u00fchrbar auf die besondere geografische Lage, die die Hochebene als erstes Relief unmittelbar an der Ebene von Vicenza platziert und erhebliche orografisch bedingte Niederschl\u00e4ge mit sich bringt. Die Pflanzenlandschaft ist, wie \u00fcberall in den Alpen, das Ergebnis komplexer geomorphologischer, klimatischer und biologischer Vorg\u00e4nge, bei denen der Mensch mit seinen Eingriffen eine nicht unbedeutende Rolle spielt.<\/p>\n<p>Das Gebiet selbst reicht von der phytoklimatischen Zone Fagetum, das f\u00fcr Weiden in niedrigeren H\u00f6henlagen typisch ist, \u00fcber das Picetum, in dem sich die meisten Almen befinden, bis hin zum Alpinetum, das f\u00fcr nat\u00fcrliche Hochgebirgsweiden typisch ist.<\/p>\n<p>Das Plateau bietet somit eine Vielfalt an <strong>Naturlandschaften<\/strong>, von dem direkt an der Ebene liegenden S\u00fcdhang \u00fcber die Waldanh\u00f6hen, die zum zentralen Talkessel f\u00fchren, der eine eindrucksvolle Wiesenlandschaft bildet, bis hin zum n\u00f6rdlichen Gebirge mit einer H\u00f6he von \u00fcber 2.000 m. \u00dcberall wechseln sich von den niedrigsten bis zu den <strong>h\u00f6chsten H\u00f6henlagen sattgr\u00fcne W\u00e4lder, zwischen denen Weiden liegen<\/strong>, mit sanften und nie allzu steilen Erhebungen ab, die sich perfekt f\u00fcr die Weidewirtschaft eignen; in der Tat sind die Weiden mit den Almh\u00fctten und ihren T\u00fcmpeln das Element, das die Landschaft am meisten pr\u00e4gt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6158\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/fasce_fitoclimatiche-ITA_def.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"100%\"><\/p>\n<p>Die sich abwechselnden Weiden, Wiesen und W\u00e4lder bereichern die Vielfalt der Umgebungen mit ihrem gro\u00dfen Reichtum an Pflanzen- und Tierarten. Was die Fauna und speziell die S\u00e4ugetiere anbelangt, kann man Hasen, F\u00fcchse, Rehe und Hirsche sehen, deren R\u00f6hren &#8211; ihr Liebesruf &#8211; im Herbst gegen Abend und in der Nacht h\u00f6rbar ist. Die G\u00e4mse bevorzugt h\u00f6here Lagen und wagt sich oft an die steilen und wenig besuchten Nordh\u00e4nge der Hochebene. Murmeltiere sind h\u00e4ufig in Kolonien an h\u00f6her gelegenen Weiden anzutreffen, die ihnen einen perfekten Lebensraum bieten.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren haben sich wieder die Gro\u00dfraubtiere ausgebreitet, man verzeichnet die Anwesenheit von B\u00e4ren und eine positive Entwicklung der Wolfspopulation.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite verursacht die starke Verbreitung von Wildschweinen, die auf der Suche nach Nahrung die Grasnarbe und den Boden darunter anheben, gro\u00dfe Sch\u00e4den auf den Weiden, auf denen diese Tiere h\u00e4ufiger als in der Vergangenheit anzutreffen sind.<\/p>\n<p>Zu den V\u00f6geln, die auf der Hochebene leben, z\u00e4hlen Steinadler, Turmfalke, Alpenschneehuhn, Alpensegler, Lerche, Bergpieper, Baumpieper, Schwalbe, Bachstelze, Neunt\u00f6ter, M\u00e4usebussard, Specht und Steinhuhn. Mit dem Fr\u00fchling kann man auf den h\u00f6her gelegenen Almen den Liebesgesang des Birkhuhns h\u00f6ren, w\u00e4hrend die Nadel- und Laubw\u00e4lder mit ihrem dichten Unterholz und den weiten Lichtungen einen idealen Lebensraum f\u00fcr das Auer- und Haselhuhn bieten.<\/p>\n<p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\">Im Herbst sind die Weiden hoch oben auf den grasbewachsenen H\u00fcgeln beliebte Transitrouten f\u00fcr Zugv\u00f6gel, darunter Zeisige, Finken, Drosseln und Wacholderdrosseln.<\/p>\n<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1173\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"3\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1173\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-caret-down\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-caret-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">N\u00e4heres \u00fcber Weiden<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1173\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"3\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1173\"><p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: Poppins; color: #474747;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3307\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ENR_3334_1.jpg\" alt=\"N\u00e4heres \u00fcber Weiden\" width=\"400\" height=\"267\" data-wp-editing=\"1\"><\/span><\/p>\n<p>Unter dem Begriff \u201eWeide\u201c versteht man eine mit Krautvegetation bedeckte Fl\u00e4che, die direkt vom Vieh genutzt wird. Weiden sind eine <strong>uralte Ressource<\/strong>, die heute wieder an Bedeutung gewinnt, und zwar aus einer Vielzahl von Gr\u00fcnden: vom Bodenschutz bis zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t, von der Erhaltung der vielf\u00e4ltigen Landschaften bis hin zur Verbesserung der Viehzuchtqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Man unterscheidet zwischen Weiden prim\u00e4ren Ursprungs und Weiden sekund\u00e4ren Ursprungs: Letztere entstanden durch Abholzung, erstere sind dagegen in H\u00f6henlagen zu finden, in denen die Umweltbedingungen eine \u201eWaldgrenze\u201c bilden und das Waldwachstum verhindern. Die Weide wird also von den Umweltbedingungen, aber auch vom Eingriff des Menschen und seiner Bewirtschaftung beeinflusst und ist folglich das Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen umweltbedingten und anthropogenen Faktoren.<\/p>\n<p>Umweltfaktoren (Klima- und Bodeneigenschaften) bestimmen die Entwicklung von Pflanzengemeinschaften mit typischen Pflanzenkombinationen, die in Harmonie mit der Umwelt leben und in der Phytosoziologie als \u201eAssoziationen\u201c bezeichnet werden. In den Assoziationen ist die Anzahl an Arten mal hoch, mal niedrig: von 8-10 Arten in der nitrophilen Vegetation in der N\u00e4he von St\u00e4llen bis hin zu 60-70 Arten auf bestimmten Weiden.<\/p>\n<p>Die Arten werden in Familien eingeteilt. Die wichtigsten Weidenfamilien sind Graminaceae (oder Poaceae), Leguminosae (oder Fabaceae), Umbrelliferae (oder Apiaceae), Compositae (oder Asteraceae), Cyperaceae und Rosaceae.<\/p>\n<p>Was die Weiden der Hochebene von Asiago anbelangt, gibt es Trockenwiesen namens Brometum, die an den tiefliegenden S\u00fcdh\u00e4ngen und auf kalkhaltigen B\u00f6den weit verbreitet sind. In diese Gruppe fallen zahlreiche Assoziationen von mehr (Xerobrometum) oder weniger trockenen (Mesobrometum) Gebieten, in denen jedoch stets der Bromus erectus vorzufinden ist.<\/p>\n<p>Die Almen der mittleren Hochebene weisen \u00e4u\u00dferst produktive Weiden auf, typischerweise Lolio-Cynosuretum und Festuco-Cynosuretum, die sich in gut ged\u00fcngten und niederschlagsreichen Gebieten entwickeln, in denen wir im Hinblick auf die Graminaceae Lolium perenne, Festuca rubra, Cynosurus cristatus, Agrostis tenuis und Poa alpina vorfinden; unter den Leguminosen trifft man auf Trifolium repens (Wei\u00dfklee) und Trifolium pratense (Rotklee). Aber auch das Taraxacum officinale (L\u00f6wenzahn) gedeiht besonders gut. In h\u00f6heren Lagen gibt es den Borstgrasrasen Nardetum, der sich durch die \u00fcppig vorkommende Graspflanze Nardus stricta auszeichnet, welche vom Vieh nicht sehr gesch\u00e4tzt wird und gro\u00dfe Teppiche bildet. Auf diesen Weiden wachsen wenige Arten, wie z. B. Campanula barbara, Arnica montana, Vaccinium myrtillus (Heidelbeere) und manchmal Rhododendron.<\/p>\n<p>An den steilen Kalksteinh\u00e4ngen finden wir den Blaugras-Horstseggenrasen Seslerio-Semperviretum (Weiden mit Sesleria varia und Carex sempervirens), in denen sich Gentiana kochiana, Dryas octopetala und in einigen F\u00e4llen auch Edelwei\u00df (Leontopodium alpinum) bemerkbar machen.<\/p>\n<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1174\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"4\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1174\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-caret-down\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-caret-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">Das Leben auf der Alm<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1174\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"4\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1174\"><p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: Poppins; color: #474747;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3307\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/dossodisotto_03_001.jpg\" alt=\"Das Leben auf der Alm\" width=\"400\" height=\"267\" data-wp-editing=\"1\"><\/span><\/p>\n<p>Der Tag beginnt auf der Alm bereits im Morgengrauen, wenn der Almhund die K\u00fche auf Befehl zusammentreibt, die sich nachts auf der Weide aufgehalten, sich ausgeruht haben und nun gemolken werden m\u00fcssen. Der H\u00fcttenbetreiber f\u00fchrt das zusammengetriebene Vieh in den Stall und melkt sie, was je nach Tieranzahl einen ein- bis zweist\u00fcndigen Einsatz mehrerer Personen vorsieht. Nach dem Melken kommt die Milch entweder in einen K\u00fchltank, bis sie auf den Tankwagen der Molkerei geladen wird, oder sie wird in einen K\u00e4sekessel gef\u00fcllt, um anschlie\u00dfend zu K\u00e4se verarbeitet zu werden.<\/p>\n<p>Nach der Reinigung der Melkanlage und des Stalls ist es endlich Zeit f\u00fcr eine Fr\u00fchst\u00fcckspause mit Milch, Joghurt (in einigen F\u00e4llen vor Ort hergestellt), ger\u00f6steter Polenta, K\u00e4se oder Salami. Die Hirten m\u00fcssen anschlie\u00dfend im Schweinestall die Schweine f\u00fcttern; ein Tier, das auf Almen, die K\u00e4se herstellen, geradezu unerl\u00e4sslich ist. Die Schweine werden in der Tat mit Kleie, Nachmehl, Gersten- oder Maismehl und der nach der K\u00e4seherstellung verbleibenden Restmolke gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>Nach dem Melken werden die K\u00fche wieder auf die Weide gef\u00fchrt. Den Rest des Vormittags verbringt der H\u00fcttenbetreiber mit den Arbeiten rund um die Umweltbewirtschaftung und Instandhaltung der Anlagen: M\u00e4hen von Unkraut (vor der Bl\u00fctezeit), Verj\u00fcngungshieb von B\u00e4umen und Str\u00e4uchern auf der Weide, Instandhaltung von Gehege und Almt\u00fcmpel.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit beginnt der K\u00e4ser (der Experte in der K\u00e4seherstellung), bis zur Mittagszeit die Milch zu K\u00e4se und Butter zu verarbeiten. Nach einem Nickerchen und einem Kaffee geht es wieder an die Arbeit: Der K\u00e4ser k\u00fcmmert sich um den K\u00e4se im Lager- und Salzraum und bereitet das Holz f\u00fcr die K\u00fcche vor. Die H\u00fcttenbetreiber setzen ihre Arbeit auf der Weide fort und f\u00fchren am sp\u00e4ten Nachmittag mit ihren Hunden die K\u00fche wieder in den Stall, da das zweite Melken des Tages ansteht. Danach geht es mit den anderen T\u00e4tigkeiten bis zum Abend weiter. Es folgt das Abendessen, ein kleiner Plausch und dann ab ins Bett, denn vor f\u00fcnf Uhr klingelt bereits wieder der Wecker.<\/p>\n<p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\">Im Laufe der Jahre hat sich das Leben auf der Alm vielerorts verbessert, obwohl es weiterhin sehr anstrengend ist und den gleichen Arbeitsrhythmus von einst aufweist. Die Gemeindeverwaltungen arbeiten in Zusammenarbeit mit der Gebirgsgemeinschaft ununterbrochen daran, die Almh\u00fctten, in denen K\u00e4se hergestellt wird, unter dem Gesichtspunkt der Hygiene und Gesundheit anzupassen, sowohl um das Leben in dieser Umgebung menschenw\u00fcrdig zu gestalten als auch um den Touristen, die sich zunehmend f\u00fcr diese l\u00e4ndlichen Gebiete und die typischen und einzigartigen K\u00e4se der Almen interessieren, ein sicheres und naturreines Almerzeugnis zu garantieren.<\/p>\n<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1175\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"5\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1175\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-caret-down\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-caret-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">Die Milchverarbeitung<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1175\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"5\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1175\"><p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: Poppins; color: #474747;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3307\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/dossodisotto_03_236.jpg\" alt=\"Die Milchverarbeitung\" width=\"400\" height=\"267\" data-wp-editing=\"1\"><\/span><\/p>\n<p>Die typischen Produkte, die die Almwirtschaft unserer Berge kennzeichnen, sind <strong>der Asiago <\/strong><strong>d&#8217;Allevo<\/strong>, der je nach Reifezeit als Mezzano (4-8 Monate), Vecchio (8-12 Monate), Stravecchio (\u00fcber 12 Monate bis 24-36 Monate) bezeichnet wird, und die <strong>Frischk\u00e4se<\/strong>, die im Allgemeinen von Familien mit Kindern bevorzugt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Allevo kommt folgende Produktionstechnik zum Einsatz. Die am Nachmittag gemolkene Milch wird in einer speziellen runden Schale an einem bel\u00fcfteten und k\u00fchlen Ort, meist in einem nach Norden gerichteten Raum, \u00fcber Nacht aufbewahrt. Sie wird anschlie\u00dfend mit der Flachkelle entrahmt und zusammen mit der am Morgen gemolkenen Milch in einen Kessel gef\u00fcllt. Der Kessel wird auf eine Temperatur erhitzt, die je nach Jahreszeit und Qualit\u00e4t variiert, in der Regel etwa 36-37 Grad Celsius. Die Milch wird st\u00e4ndig mit einem besonderen Werkzeug namens \u201ebatarela\u201c oder \u201erodela\u201c umger\u00fchrt und, sobald die Temperatur erreicht ist, Lab hinzugef\u00fcgt. Die Gerinnung des Kaseins dauert etwa 20-30 Minuten; der so entstandene K\u00e4sebruch wird mit einem Dorn oder einer Leier gebrochen, wodurch das Lab zu weizenkorngro\u00dfen Klumpen zerf\u00e4llt. Der Kochvorgang findet bei einer Endtemperatur von 46-47 Grad statt. Nachdem der K\u00e4sebruch in der Molke geruht und sich am Kesselboden abgesetzt hat, wird er mit einem Leinentuch aus dem Kessel gehoben und in K\u00e4seformen aus Tannenholz gef\u00fcllt. Die K\u00e4selaibe bleiben den ganzen Tag \u00fcber auf einer Ablage, damit die Molke abtropfen kann, und werden anschlie\u00dfend in den Salzraum gebracht, wo sie eine Woche lang bleiben. Hier werden sie mit grobem Salz bestreut und zweimal t\u00e4glich gewendet. Die K\u00e4se werden entweder trocken gesalzen oder in Salzlake eingelegt. In dieser Zeit tropft noch mehr Molke ab, der K\u00e4se nimmt das Salz auf und bildet die Rinde. Nach dieser Behandlung geht es dann in den Lagerraum, wo die K\u00e4selaibe auf Tannenbretter gestellt, im Dunkeln bei konstanter Temperatur gelagert und jeden Tag gewendet werden. Nach einem Monat erfolgt das erste Waschen und Abschaben, wenig sp\u00e4ter das Ein\u00f6len mit \u00d6l. Allevo-K\u00e4se ist nach sechs Monaten reif, entfaltet aber seine Geschmacksvielfalt und sein volles Aroma nach einem Jahr oder l\u00e4nger.<\/p>\n<p>Auf einigen Almen wird auch <strong>Frisch- und Pressk\u00e4se<\/strong> hergestellt. Hier kommt Vollmilch und somit nicht entrahmte Milch zum Einsatz, und die Kochtemperaturen f\u00fcr den K\u00e4sebruch sind niedriger. Bei Frischk\u00e4se wird der entstandene K\u00e4sebruch zerkleinert, indem das Lab zu maiskorn- oder haselnussgro\u00dfen Klumpen &#8211; je nach herzustellendem K\u00e4se &#8211; geformt wird. Bei Pressk\u00e4se werden die frisch aus dem Kessel gehobenen K\u00e4selaibe in eine Presse gegeben, damit die Molke abtropfen kann. Dieser K\u00e4se ist recht mild, schmeckt noch nach Milch und braucht 20-40 Tage Zeit, um zu reifen.<\/p>\n<p>Um jedoch die ganze Molke nutzen zu k\u00f6nnen, stellen einige Almen <strong>Ricotta<\/strong>her, ein Molkereiprodukt, das durch Ausflockung der nach der Milchverarbeitung in der Molke verbleibenden Proteine gewonnen wird. Ricotta ist ein frisches Produkt, das also schnell verzehrt werden sollte. Sein Aroma wird verst\u00e4rkt, wenn es mit Latschenholz ger\u00e4uchert wird, um ausgezeichnete Nudel- oder Gnocchi-Gerichte zu w\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Die schmackhafte <strong>Almbutter<\/strong> hingegen wird aus dem Rahm gewonnen, der mit einer Flachkelle aus der in speziellen Beh\u00e4ltern ruhenden Milch abgesch\u00f6pft wird. Der Rahm wird in den Butterfass gef\u00fcllt und kr\u00e4ftig gesch\u00fcttelt, bis sich das Fett von der Buttermilch trennt. Die Butter wird anschlie\u00dfend mit frischem Wasser gewaschen, damit m\u00f6glichst wenig Buttermilch darin bleibt, sodann gepresst und in 0,5 oder 1 kg gro\u00dfe rechteckige Formen gef\u00fcllt. Ihre typisch gelbe Farbe ist auf das Betacarotin der Bl\u00fcten und Gr\u00e4ser zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-accordion-item\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-title-1176\" class=\"elementor-tab-title\" data-tab=\"6\" role=\"button\" aria-controls=\"elementor-tab-content-1176\" aria-expanded=\"false\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon elementor-accordion-icon-left\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-closed\"><i class=\"fas fa-caret-down\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-accordion-icon-opened\"><i class=\"fas fa-caret-up\"><\/i><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-accordion-title\" tabindex=\"0\">Almbewirtschaftung: Entwicklungen und Trends<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div id=\"elementor-tab-content-1176\" class=\"elementor-tab-content elementor-clearfix\" data-tab=\"6\" role=\"region\" aria-labelledby=\"elementor-tab-title-1176\"><p style=\"background: white; margin: 0cm 0cm 7.5pt 0cm;\"><span style=\"font-family: Poppins; color: #474747;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3307\" src=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ENR_6899.jpg\" alt=\"Almbewirtschaftung: Entwicklungen und Trends\" width=\"400\" height=\"267\" data-wp-editing=\"1\"><\/span><\/p>\n<p>Die Bewirtschaftung der Almen basiert auf den Technisch-wirtschaftlichen Bestimmungen zur Almbewirtschaftung in \u00dcbereinstimmung mit dem regionalen Forstgesetz Nr. 52 vom 13.09.1978. Diese Bestimmungen legen die Kriterien f\u00fcr die Nutzung der Weidefl\u00e4chen durch den H\u00fcttenbetreiber fest. Die mit der Leitung des Gemeinguts beauftragten Gemeindeverwaltungen veranstalten alle sechs bis zehn Jahre eine Ausschreibung f\u00fcr die Pachtvergabe der Almh\u00fctten, die gew\u00f6hnlich von Anfang Juni bis Ende September genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bis vor kurzem musste jeder interessierte Z\u00fcchter bei der Ausschreibung in einem verschlossenen Umschlag und gegen Kaution sein Angebot in Litern Milch f\u00fcr jede auf die Alm getriebene GVE (Gro\u00dfvieheinheit) abgeben. Die Anzahl der GVE je Alm wird im \u201ePlan zur Forsterhaltung\u201c bestimmt und normalerweise als \u201eBesatz\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Gebirgsgemeinschaft Unione Montana Spettabile Reggenza dei Sette Comuni hat Art. 2 der Technisch-wirtschaftlichen Bestimmungen umge\u00e4ndert und festgelegt, dass \u201edie j\u00e4hrliche Mindestgeb\u00fchr vom Verwaltungsorgan des Kollektivguts unter Ber\u00fccksichtigung von folgenden Elementen festgesetzt wird: Merkmale der Weide und T\u00fcmpel, Viehbesatz, Zeit des Weidegangs, Zustand der Geb\u00e4ude und Ger\u00e4te, in der Almh\u00fctte durchf\u00fchrbare T\u00e4tigkeiten, vorhandene Dienstleistungen, bequemer Zugang zur Alm, Lage und allgemein der Nutzen, den die Almwirtschaft f\u00fcr die Erhaltung und den Schutz der Umwelt mit sich bringen kann\u201c.<\/p>\n<p>Der Viehbesatz jeder Alm ist sicherlich die wichtigste Entscheidung f\u00fcr eine korrekte Almbewirtschaftung. Jeder Alm entspricht ein genau festgelegter Besatz, der sich nicht nur aus den Merkmalen der Weide und des Gebiets, sondern auch aus der langj\u00e4hrigen Erfahrung ergibt, die man zum Thema Weidegang gesammelt hat. Die Erhaltung der Weiden beruht in der Tat auf dem <strong>Gleichgewicht zwischen produzierter Grasmenge und Weideintensit\u00e4t<\/strong>bzw. der direkt vom Tier genutzten Grasmenge.<\/p>\n<p>Der H\u00fcttenbetreiber selbst tr\u00e4gt auf entscheidende Weise zur Aufrechterhaltung dieses Gleichgewichts bei und tut dies durch die <strong>gelenkte Beweidung<\/strong>. Die Tiere werden angehalten, alle Fl\u00e4chen der Alm gleichm\u00e4\u00dfig zu beweiden, wodurch die Wiederaufforstung der entfernter liegenden Gebiete, die sonst von den Tieren vernachl\u00e4ssigt werden, vermieden wird. Eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Umsetzung dieser Weidemethode ist die Anwesenheit eines H\u00fcttenbetreibers, der sich st\u00e4ndig um die Tiere k\u00fcmmert und die Weide von Unkraut befreit.<\/p>\n<p>Alternativ dazu gibt es die <strong>freie Beweidung<\/strong>. Sie ist wirtschaftlich gesehen kosteng\u00fcnstiger, da der H\u00fcttenbetreiber nicht st\u00e4ndig anwesend sein muss, ist aber im Hinblick auf die gleichm\u00e4\u00dfige Nutzung der Weide weitaus weniger wirksam. In diesem Fall erhalten die Tiere n\u00e4mlich oftmals auch anderes Futter und k\u00f6nnen ungehindert \u00fcberall weiden. Demzufolge werden von den Almen fern liegende und wenig gesch\u00e4tzte Fl\u00e4chen unterbeweidet, was zu ihrer Aufforstung und Abnahme der nutzbaren Weidefl\u00e4che f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Erfahrung zeigt, dass neben dem <strong>richtigen Viehbesatz<\/strong> und der gelenkten Beweidung Folgendes f\u00fcr eine gut gepflegte Weide wichtig ist: eine dem jahreszeitlichen Verlauf angemessene Nutzungsdauer, die Anwendung sehr einfacher, aber unverzichtbarer Ma\u00dfnahmen durch den H\u00fcttenbetreiber wie <strong>das J\u00e4ten von Unkraut vor der Bl\u00fctezeit,<\/strong> <strong>die Eind\u00e4mmung der Waldausdehnung<\/strong>, die Gesamtnutzung der Weide je nach<strong> Reifegrad der Futterarten<\/strong> in den verschiedenen Lagen und die korrekte Verteilung der <strong>Exkremente <\/strong>am Ende der Almzeit. Oltre ad un carico corretto e alla pratica del pascolamento condotto, l\u2019esperienza insegna che per avere un pascolo ben mantenuto servono poi un adeguato periodo di utilizzo in funzione dell&#8217;andamento stagionale, l\u2019esercizio da parte del malghese di pratiche molto semplici ma indispensabili, quali il taglio delle specie infestanti prima della fioritura, il contenimento dell&#8217;avanzata del bosco, l&#8217;utilizzo totale del pascolo a seconda del grado di maturazione delle specie foraggere nelle diverse esposizioni, la corretta distribuzione delle deiezioni a fine alpeggio.<\/p>\n<p>Der Besatz kann von Jahr zu Jahr infolge verschiedener Faktoren anders ausfallen. Dazu z\u00e4hlen z. B. eine geringere Weidefl\u00e4che aufgrund von gestapeltem Holz aus der Forstnutzung in angrenzenden Grundst\u00fccken sowie Sch\u00e4den an der Grasnarbe, die durch die Verbringung des <strong>Holzes <\/strong>aus dem Wald oder durch Wildschweine verursacht werden. Das Vorkommen einiger Wildtierarten, insbesondere Wildschweine und Gro\u00dfraubtiere wie <strong>W\u00f6lfe <\/strong>und <strong>B\u00e4ren<\/strong>, hat in der Tat in den letzten Jahren die Almbewirtschaftung beachtlich erschwert.<\/p>\n<p>Immer mehr Wildschweine dringen auf der Suche nach Nahrung in die Almgebiete ein und zerst\u00f6ren den Boden, so dass die verw\u00fcsteten Fl\u00e4chen wieder instand gesetzt werden m\u00fcssen, um die Viehzucht wieder aufnehmen, die Oberfl\u00e4chenerosion eind\u00e4mmen und die Landschaft sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch die Gro\u00dfraubtiere sind ein wichtiger St\u00f6rfaktor f\u00fcr die traditionelle Almwirtschaft: W\u00e4hrend der B\u00e4r eher sporadisch auftritt, scheint sich die Ausbreitung des Wolfs im Laufe der Jahre zu verfestigen, wobei sein Beutefang verschiedene Folgen nach sich zieht:<\/p>\n<ul>\n<li>direkte und indirekte wirtschaftliche Sch\u00e4den, wie z. B. der wirtschaftliche Verlust durch den Tod von Tieren, eine geringere Viehproduktion infolge der Stressbedingungen, ein aggressiveres Verhalten von Weidetieren gegen\u00fcber Besuchern (insbesondere mit Hunden) und die geringere Bereitschaft der Z\u00fcchter, andere Tiere auf die Alm zu bringen, da sie f\u00fcr Raubtiere eine Beute darstellen;<\/li>\n<li>ein weniger augenscheinlicher, aber grundlegender Aspekt ist das ver\u00e4nderte Weideverhalten der Tiere, die scheinbar als Reaktion darauf nun in Stalln\u00e4he weiden, wo sie sich sicherer f\u00fchlen. Daraus folgt eine h\u00f6here Besatzdichte (beim Weiden und Ruhen), eine h\u00f6here Grasnutzung und F\u00e4kalienablagerung. Andererseits kommt es zu einer unzureichenden Nutzung und der Gefahr der Wiederaufforstung entfernt liegender Fl\u00e4chen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle Almen werden jedoch trotz dieser Probleme bewirtschaftet und <strong>die Nachfrage ist gr\u00f6\u00dfer als das Angebot<\/strong>. Diese g\u00fcnstige Situation h\u00e4ngt von einer Kombination von Faktoren ab, die man wie folgt kurz zusammenfassen kann:<\/p>\n<ul>\n<li>eine hohe Konzentration von Milchk\u00fchen sowohl auf der Hochebene als auch auf dem nahen Flachland (oberhalb von Padua und \u00f6stlich von Vicenza);<\/li>\n<li>Almen mit Infrastruktureinrichtungen, deren Dienstleistungen den aktuellen Bed\u00fcrfnissen der Viehzucht entsprechen; dank der laufenden Anpassungen der Geb\u00e4ude unter dem Gesichtspunkt der Hygiene und Gesundheit kann in vielen Almh\u00fctten Milch verarbeitet und somit K\u00e4se unter Einhaltung der vom Gesundheitssystem auferlegten Vorschriften ohne Bedenken hergestellt werden;<\/li>\n<li>interessante wirtschaftliche F\u00f6rderma\u00dfnahmen;<\/li>\n<li>kommerzielle und wirtschaftliche Aufwertung der Almerzeugnisse, die durch die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem Produktionsgebiet international anerkannter typischer K\u00e4sesorten gef\u00f6rdert wird;<\/li>\n<li>der hohe Besucherandrang im Gebiet, der durch ein ausgedehntes Stra\u00dfennetz zwischen den Ortschaften und Almh\u00fctten gef\u00f6rdert wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein sehr wichtiger Moment ist die j\u00e4hrliche <strong>\u00dcber- und R\u00fcckgabe der Almh\u00fctten <\/strong>durch die zust\u00e4ndige Einrichtung an den P\u00e4chter in Anwesenheit einer Pr\u00fcfstelle, die den Vorschriften entsprechend die Gebirgsgemeinschaft ist. Dies findet normalerweise kurz vor oder unmittelbar nach dem Viehbesatz statt, wobei der Zustand der Weiden, die Errichtung von Z\u00e4unen und die Leistungsf\u00e4higkeit der T\u00fcmpel, der Zustand der Geb\u00e4ude und der Wasserspeicher, die Qualit\u00e4t des Anstrichs und die Sauberkeit der R\u00e4ume gemeinsam \u00fcberpr\u00fcft werden. Am Ende der Almzeit wird die Almh\u00fctte auf die zuvor beschriebene Art und Weise wieder zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n<p>Neben den Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung und Anpassung der Almanlagen, die das Dienstleistungsangebot f\u00fcr den <strong>Tourismus ausweiten<\/strong> m\u00f6chten, sind gemeinsam auch <strong>\u201ebew\u00e4hrte Praktiken\u201c umzusetzen<\/strong>, damit die Almh\u00fctten und ihre Umgebung f\u00fcr ein lokales, nationales und internationales Publikum immer attraktiver werden.<\/p>\n<p>Denn die angemessene F\u00f6rderung und Aufwertung der Almh\u00fctten als \u201eTourismusprodukt\u201c wertet die Arbeit der H\u00fcttenbetreiber auf und verbessert die Nachhaltigkeitsbedingungen. Die Herausforderung der Zukunft besteht darin, den Erwartungen der Besucher gerecht zu werden und zeitgleich dazu das Leben auf der Alm zu respektieren, in dem Bewusstsein, dass die Hauptt\u00e4tigkeit des Weidegangs, von der die <strong>Erhaltung dieser so wertvollen und beliebten Umgebung abh\u00e4ngt<\/strong>, ohne wenn und aber stets zu sch\u00fctzen ist.<\/p>\n<p>Dies bedeutet auch, dass wir die Sehensw\u00fcrdigkeiten des Gebiets auf bestm\u00f6gliche Weise vermitteln und insbesondere die M\u00f6glichkeit f\u00f6rdern m\u00fcssen, dieses Gebiet auf eine langsame und umweltfreundliche Weise zu entdecken, und <strong>zwar auf den unz\u00e4hligen Wander- und Radtouren des \u201eAlmh\u00fcttenwegs\u201c!<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9144bd7 elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"9144bd7\" data-element_type=\"widget\" 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Der Betrieb umfasst eine mehr oder weniger ausgedehnte Weidefl\u00e4che, Waldgebiete und die an das Dienstleistungsangebot gekoppelte Infrastruktur bzw. die Almh\u00fctte (in der Regel zwei gegen\u00fcberliegende Bauten, der erste dient dem H\u00fcttenbetreiber, seiner Familie und&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8793,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-10258","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Almh\u00fctte: Geschichte, Umwelt, Gebiet, Bewirtschaftung - La Via delle Malghe | Altopiano dei Sette Comuni<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Almh\u00fctte ist ein landwirtschaftlicher Viehzuchtbetrieb, der nur f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum im Jahr...\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.laviadellemalghe.it\/de\/die-almhuette\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Almh\u00fctte: Geschichte, Umwelt, Gebiet, Bewirtschaftung - 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