Ortschaft Camporosà
Breitengrad: 45,937661 | Längengrad: 11,368437
Gebiet/e der Hochebene:
-
Verena - Campolongo




– Der Almauftrieb ist das Aufsteigen des Viehs auf die Almweide.
– Besuchen Sie die Website und sozialen Profile der Almhütte, um über die aktuellen Aktivitäten und Dienstleistungen auf dem Laufenden zu sein.
Ortschaft Camporosà
Breitengrad: 45,937661 | Längengrad: 11,368437
Gebiet/e der Hochebene:
Malga Camporosà liegt an der Grenze zur Provinz Trient, in einem breiten Talkessel zwischen der Hochebene von Vezzena im Westen und Monte Verena im Osten. Sie eignet sich zusammen mit Malga Posellaro aufgrund ihrer idealen Höhenlage, ihres vielen Wassers und ihrer fruchtbaren Böden besonders für die Almwirtschaft. Die Alm ist nach Süden gerichtet und weist ausgedehnte, fast flache Weidenflächen aus, die zur Kategorie der „Milchkrautweide“ gehören. Eines der Gebäude ist eine alte Kaserne der Finanzpolizei, denn vor dem Ersten Weltkrieg verlief hier die Staatsgrenze zu Österreich-Ungarn. Der Weg zur Almhütte führt an einer der seltenen Wasserquellen der Hochebene vorbei, die der Legende nach zufällig von einem Köhler entdeckt wurde, der während einer Pause sein Ohr an den Boden legte und Wasser fließen hörte. Das Straßennetz, das die Almhütten dieses Gebiets miteinander verbindet, wird im Winter für Nordic-Ski genutzt. Die Almhütte ist über den Weg CAI 621 La Singela erreichbar, der von Val d’Astico auf der linken Talseite des Val Torra aufsteigt.
Zuständige Einrichtung:
Von der Ortsmitte von Rotzo geht man in Richtung Osten für 3,3 Km bis zur Ortschaft Mezzaselva. Man biegt links ab und fährt bergauf für etwa 7 Km. Man lässt sich die Abzweigung zum Rifugio Campolongo hinter links und weitergeht für 1 Km um Malga Campovecchio zu erreichen. Man geht nun nach links auf einer asphaltierten Straße für 3,4 Km weiter bis zur Malga Mandrielle Vecchio Patrimonio. Jetzt sind es noch 3 Km bis zur Almhütte.
Bei der Almhütte angekommen, betritt man das „Zuhause“ der Almhüttenbetreiber und ihrer Tiere: eine gemütliche und charmante Umgebung, die es zu entdecken, aber auch zu respektieren gilt. Hier sind unsere „Tipps für den Gebrauch“.
Das Leben der Almhüttenbetreiber ist durch sehr anstrengende Arbeit gekennzeichnet, die vor Sonnenaufgang beginnt und auch nach Sonnenuntergang weitergeht. Wussten Sie zum Beispiel, dass zweimal am Tag gemelkt werden muss? Einmal vor dem Frühstück und dann noch einmal am späten Nachmittag.
Fragen Sie gerne nach Informationen, aber vermeiden Sie es, Arbeitsbereiche zu betreten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, und seien Sie diskret: Eine zu laute Stimme kann Tiere erschrecken und diejenigen stören, die die Ruhe in den Bergen genießen möchten.
Sie sind friedliche und zahme Tiere, aber ihre Größe könnte Sie in unangenehme Situationen bringen oder ein unangemessenes Verhalten könnte sie erschrecken und ungewöhnliche und gefährliche Reaktionen hervorrufen.
Halten Sie einen angemessenen Abstand und vermeiden Sie es, sie aus nächster Nähe zu fotografieren, sie zu berühren, zu belästigen oder ihnen direkt in die Augen zu schauen.
Wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, nehmen Sie ihn an die Leine und halten Sie ihn unter Kontrolle.
In der Nähe von Kühen ist es am besten, plötzliche Bewegungen zu vermeiden und langsam und unaufgeregt zu gehen. Und wenn sie Ihnen zu nahe kommen, entfernen Sie sich ruhig und ohne ihnen den Rücken zuzuwenden.
Sie wachen über das Vieh und heißen die Gäste oft herzlich willkommen. Aber keine Sorge: Sie sind nicht gefährlich. Behandeln Sie sie mit Respekt und sie werden ohne Zweifel Ihre Freunde. Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, sollten Sie langsamer fahren, um unangenehme Stürze zu vermeiden, da ungestüme Zuneigungsbekundungen nicht selten sind.
Diejenigen, die auf den Routen wandern und die Alm besuchen, wissen, wie schön die Natur mit ihrer atemberaubenden Kulisse ist. Deshalb ist es wichtig, sie nicht mit Abfällen zu verschmutzen, die mit nach Hause genommen und ordnungsgemäß recycelt oder entsorgt werden können.
Die Hüttenbetreiber der Hochebene und die Tiere der Alm mögen die Touristen gerne, die die wundervollen Tage beim Wandern, an der frischen Luft und in der Entspannung genießen und dabei die Wälder und die Weiden respektieren und bewahren.