Ortschaft Fossetta
Breitengrad: 45,990336 | Längengrad: 11,558462
Gebiet/e der Hochebene:
-
Marcesina - Ortigara




– Der Almauftrieb ist das Aufsteigen des Viehs auf die Almweide.
– Besuchen Sie die Website und sozialen Profile der Almhütte, um über die aktuellen Aktivitäten und Dienstleistungen auf dem Laufenden zu sein.
Ortschaft Fossetta
Breitengrad: 45,990336 | Längengrad: 11,558462
Gebiet/e der Hochebene:
Diese historische und bekannte Alm im Norden der Hochebene hat wie viele andere mit dem stetig vorrückenden Wald zu kämpfen, der Weideland entzieht und den Hüttenbetreiber zwingt, die Grasnarbe ständig zu pflegen. Ihre Hochweiden zeichnen sich durch eine seltene und kostbare Flora aus, darunter einige Exemplare von Orchideen- und Liliengewächsen. Nicht weit von der Almhütte entfernt befindet sich die kleine Gedächtniskapelle Sacello di Malga Fossetta, die an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert. In der Nähe liegt Abisso di Malga Fossetta, die tiefste Höhle der Hochebene, die noch nicht vollständig erforscht wurde und fast 1.000 Meter in die Tiefe führt.
Von der Almhütte aus kann man einen schönen Ausflug zu den Castelloni di San Marco (Weg CAI 845) machen, einem durch Wettereinwirkung geformten typischen Kalksteinlabyrinth hoch über Valsugana.
Im Gebiet ist bis zum Frühherbst Pilzesammeln, im Winter Nordic Ski angesagt.
Zuständige Einrichtung:
Vom Ortskern von Gallio erreicht man die Ortschaft Campomulo und von dort geht es nach Norden in Richtung Campomuletto bergauf. Man folgt dem Straßenverlauf für 1,5 km bis zur Abzweigung zur Malga Fiara. Man hält sich rechts, fährt für etwa 2 km weiter und lässt dann die Malga Mandrielle Nuovo Patrimonio links hinter sich. Nun geht es auf der Hauptstraße etwa 3 km weiter bis zur Abzweigung zur Malga Fossetta. Man steigt rechts etwa 1,5 km hoch und erreicht die Almhütte.
Bei der Almhütte angekommen, betritt man das „Zuhause“ der Almhüttenbetreiber und ihrer Tiere: eine gemütliche und charmante Umgebung, die es zu entdecken, aber auch zu respektieren gilt. Hier sind unsere „Tipps für den Gebrauch“.
Das Leben der Almhüttenbetreiber ist durch sehr anstrengende Arbeit gekennzeichnet, die vor Sonnenaufgang beginnt und auch nach Sonnenuntergang weitergeht. Wussten Sie zum Beispiel, dass zweimal am Tag gemelkt werden muss? Einmal vor dem Frühstück und dann noch einmal am späten Nachmittag.
Fragen Sie gerne nach Informationen, aber vermeiden Sie es, Arbeitsbereiche zu betreten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, und seien Sie diskret: Eine zu laute Stimme kann Tiere erschrecken und diejenigen stören, die die Ruhe in den Bergen genießen möchten.
Sie sind friedliche und zahme Tiere, aber ihre Größe könnte Sie in unangenehme Situationen bringen oder ein unangemessenes Verhalten könnte sie erschrecken und ungewöhnliche und gefährliche Reaktionen hervorrufen.
Halten Sie einen angemessenen Abstand und vermeiden Sie es, sie aus nächster Nähe zu fotografieren, sie zu berühren, zu belästigen oder ihnen direkt in die Augen zu schauen.
Wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, nehmen Sie ihn an die Leine und halten Sie ihn unter Kontrolle.
In der Nähe von Kühen ist es am besten, plötzliche Bewegungen zu vermeiden und langsam und unaufgeregt zu gehen. Und wenn sie Ihnen zu nahe kommen, entfernen Sie sich ruhig und ohne ihnen den Rücken zuzuwenden.
Sie wachen über das Vieh und heißen die Gäste oft herzlich willkommen. Aber keine Sorge: Sie sind nicht gefährlich. Behandeln Sie sie mit Respekt und sie werden ohne Zweifel Ihre Freunde. Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, sollten Sie langsamer fahren, um unangenehme Stürze zu vermeiden, da ungestüme Zuneigungsbekundungen nicht selten sind.
Diejenigen, die auf den Routen wandern und die Alm besuchen, wissen, wie schön die Natur mit ihrer atemberaubenden Kulisse ist. Deshalb ist es wichtig, sie nicht mit Abfällen zu verschmutzen, die mit nach Hause genommen und ordnungsgemäß recycelt oder entsorgt werden können.
Die Hüttenbetreiber der Hochebene und die Tiere der Alm mögen die Touristen gerne, die die wundervollen Tage beim Wandern, an der frischen Luft und in der Entspannung genießen und dabei die Wälder und die Weiden respektieren und bewahren.